Rathaus zu Aachen

 


Blick vom Markt

Blick vom Katschhof

      

Das gotische Rathaus geht auf Karl den Großen zurück und wurde auf den Fundamenten der Pfalz gebaut. Das zweigeschossiges Bauwerk entstand in den Jahren 1300 bis 1349. Der Krönungssaal befindet sich auf der zweiten Etage. Fünfzehn Fenster, 1956 nach Entwürfen des Künstlers Ewald Mataré gestaltet, erhellen die zweischiffige Halle. An den Wänden befinden sich farbige, in den Jahren 1847 bis 1861 von Alfred Rethel und seinen Schülern geschaffene Historienbilder, die Karls- oder Rethelfresken. 
Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Rathaus mehrfach verändert. Beim Stadtbrand von 1656 wurden das Dach und die Türme zerstört. 1883 brannten Dach und Türme erneut nieder und wurden bis 1902 wieder aufgebaut, auch der II. Weltkrieg blieb für das Aachener Rathaus nicht  ohne Folgen.

An der linken Seite befindet sich der Granusturm, der älteste Teil des Rathauses. Nach Expertenmeinung gehörte dieser Turm zur Wohnung Karls des großen. Am Marktturm befindet sich die Dreikönigspforte, die zur Kaiserstiege und zum Krönungssaal führt.

Im Sitzungssaal tagt der Stadtrat und der Weißen Saal bietet bei offiziellen Empfänge der Stadt den würdigen Rahmen. Der Friedenssaal, oder auch Rote Saal, erinnert an die Beendigung des österreichischen Erbfolgekrieges in Aachen.

Im Krönungssaal findet alljährlich die Verleihung des Karlpreises statt.